Skyper in den Startlöchern

057Der Flugzeugbauer Tomark liefert ein interessantes neues Muster für den UL-Markt. Am Flugsportzentrum Bautzen freut man sich über den Neuzugang im Sortiment.

Auf der AERO Friedrichshafen war die Skyper GT9 vor einem Jahr nur als Rohbau zu sehen. Dieses Jahr konnte der slowakische Hersteller dann schon den Erstflug vermelden und das erste fertige Flugzeug präsentieren. Als Ganzmetall-Hochdecker richtet sich die Skyper besonders an Piloten, die stabile Flugeigenschaften und eine gute Sicht auf den Boden wünschen: beispielsweise Luftbildfotografen. Äußerlich ähnelt die Skyper der MD3 Rider - das sportliche Seitenleitwerk erinnert an das Tandem-UL Shark, ebenfalls ein Entwurf des Skyper-Konstrukteurs Jaroslav Dostal.

Angetrieben wird das UL von einem Vier-Zylinder-Rotax 912, allerdings sind bereits weitere Motorisierungsvarianten vorgesehen. Das Flugsportzentrum Bautzen strebt nach der Musterzulassung auch die die Zertifizierung für verschiedene Propellervarianten an. Sowohl ein Drei-Blatt-Festpropeller als auch eine Version mit Verstellpropellern sollen angeboten werden können. Das Cockpit der Skyper wird es mit analoger und digitaler  Instrumentierung geben. Die Cockpittüren, die sich beim Prototyp noch nach vorn öffneten, werden im Serienmodell dann an einem stabilen Scharnier nach oben geöffnet - dies ist eine der am meisten gewünschten Verbesserungen des Prototyps.

Um die Skyper auch auf dem deutschen Markt anzubieten, hat Tomark das FSZ Bautzen mit Sitz am Flugplatz Kamenz unter Vertrag genommen. Dort hat man seit 20 Jahren Erfahrung mit Leichtfliegern. Neben Wartung und Ausbildung gehört auch der Vertrieb von ultraleichten Flugzeugen zu den Kompetenzen des Unternehmens. Zum Sortiment gehört schon das High-Tech-UL Shark von Evektor und die Tiefdecker von Eurostar. Die Eurostar SLW-Sport wird sogar exklusiv in Kamenz gefertigt. So wird sich die Skyper bald in guter Gesellschaft befinden und hoffentlich recht schnell zum alltäglichen Bild am Himmel über Kamenz gehören.

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