Erste Viper SD4 RTC übergeben

viper sd4 aero2017Freude am Stand des slowakischen Herstellers Tomark: Joerg Beck, Ausbildungsleiter der Flugschule Ochsenflug am Flugplatz Egelsbach, übernimmt am zweiten Messetag den ersten doppelsitzigen Tiefdecker Viper SD4 RTC des slowakischen Herstellers Tomark. Ebenso groß ist die Freude beim deutschen Musterbetreuer, dem  Flugsportzentrum Bautzen (FSZ). Mit der Viper in der LSA-Ausführung sei ein großer Wurf gelungen, sagt FSZ-Chef Dr. Peter Kuhn. Es gibt zwar schon eine  UL-Version der Viper, von der rund 120 Stück gebaut wurden. Nun sei das  Flugzeug aber mit dem Namenszusatz RTC (Restricted Type Certification) als LSA zu haben, und zwar mit einer Zuladung von über 230  kg. Die Leermasse beträgt gut  365 kg.

Genau genommen hatte die RTC-Version bereits im letzten Jahr auf der AERO ihre EASA-Zulassung erhalten. Woran es aber bisher mangelte, war das erhöhte Lärmschutzzeugnis, auf das bei Vereinen und Flugschulen – der Zielgruppe  für dieses Flugzeug – allerhöchster Wert gelegt wird. Ermöglicht es doch durch Flugbetrieb am Wochenende und reduzierte Landegebühren einen deutlich wirtschaftlicheren Betrieb. Allerdings ist es bei Flugzeugen dieser Klasse auch nicht so leicht zu bekommen. Seit dem 30. März liegt nun aber das erhöhte Lärmschutzzeugnis vor. Und das führte schlagartig zu vermehrten Nachfragen. So sind neben der hier ausgelieferten Maschine noch zwei weitere verkauft worden, und auf der Messe stellten sich weitere ernsthafte Interessenten ein.

Zumal die Viper SD4 RTC auch mit ihrem Preis punkten kann. Die hier auf der Messe verlangten 108 000 Euro gelten nicht nur für eine flugfertig ausgestattete Maschine, sondern für eine mit einem volldigitalen Cockpit. Dieser Preis kann wirklich aufhorchen lassen. Gibt es unter den LSA ein besseres Angebot? Doch die Entwicklung, lässt FSZ-Chef Kuhn wissen, ist damit nicht beendet. Derzeit arbeitet er an der Ausstattung mit einem Verstellpropeller. Wenn alles gut läuft, soll dieser noch 2017 angeboten werden. Und längerfristig ist auch an eine Schleppkupplung gedacht. Aber das wird bestimmt noch zwei Jahre dauern. 

Quelle: FliegerRevue AERO Daily - Ausgabe Freitag, 7.4.2017 - komplette Ausgabe hier

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